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Christian Klein bleibt Kreisvorsitzender der Jungen Union Rhein-Hunsrück

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Simmern. Der Kreisverband der Jungen Union (JU) Rhein-Hunsrück hat am vergangenen Sonntag einen neuen Vorstand gewählt.

Dr. Christian Klein (30, Jurist) aus Rheinböllen wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt und führt die JU somit auch die kommenden zwei Jahre. Klein steht dem Kreisverband seit 2013 vor und ist zudem stellvertretender Landesvorsitzender der Jungen Union Rheinland-Pfalz.

Als Stellvertreter bestätigte die Versammlung ebenfalls einstimmig Marian Bracht (27, Büroleiter) aus Rheinböllen und Agnes Chudy (30, Bankkauffrau) aus Henau. In das Amt des Schatzmeisters wählte die Versammlung für zwei weitere Jahre Jan Frenzel (27, kaufmännischer Angestellter) aus Hirschfeld. Ben Kunz (25, Verkaufsleiter) aus Riegenroth nimmt weiter das Amt des Geschäftsführers wahr, während Jörn Wilhelm (26, IT-Projektleiter) aus Simmern in das neue Amt des Mitgliederreferenten gewählt wurde.

Als Beisitzer im neuen Vorstand fungieren Stephan Biroth (31, Rheinböllen), Bettina Krail (25, Simmern), Thomas Lackaj (19, Simmern), Fabian Lay (20, Rheinböllen), Maximilian Petry (23, Simmern), Kai Rembe (29, Simmern), Tobias Schreiner (20, Simmern), Jan Tölle (18, Kirchberg) und Michael Weinand (16, Boppard).

Im Vorfeld der Vorstandswahl hatte die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Anke Beilstein, einen Überblick über die bildungspolitischen Baustellen in Rheinland-Pfalz sowie einen Einblick in die Koalitionsverhandlungen gegeben:

„Die gesamte Bildungspolitik in Rheinland-Pfalz verläuft ohne erkennbares Konzept, dafür mit viel ‚Projektitis‘. Bei der sogenannten Inklusion sollen möglichst viele Förderkinder an Regelschulen unterrichtet werden, die dafür erforderliche Personalausstattung gibt es jedoch nicht im notwendigen Umfang. So bleiben die Förderkinder meist auf der Strecke, was auch die Eltern feststellen,“ so Beilstein. Konzeptlosigkeit herrsche auch bei der von der Landesregierung geplanten Schließung kleiner Grundschulen. „Die kleinen Grundschulen in den Dörfern leisten eine pädagogisch tolle Arbeit, sodass ihre Schülerinnen und Schüler top vorbereitet werden für die Sekundarstufe. Sie sind aber auch eine wichtige Säule der Infrastruktur. Es passt nicht zusammen, kleine Grundschulen zu schließen und auf der anderen Seite wieder neue Förderprogramme für den ländlichen Raum zu konzipieren. Die Frage nach der nächsten Grundschule ist eine ganz zentrale für junge Familien, die sich ansiedeln möchten." Auch bei den Lehrern habe die Landesregierung aus Sicht von Beilstein kein Konzept. Einerseits leide das Land unter Lehrermangel und Unterrichtsausfall, auf der anderen Seite schaffe die Landesregierung jedoch zu wenige Planstellen für junge Lehrer und nur unzureichend Referendariatsplätze, sodass viele gut ausgebildete Lehrer nach ihrem Abschluss nichts anderes übrig bliebe, als in die Nachbarbundesländer zu wechseln. „Anstatt den jungen Lehrern feste Jobzusagen zu geben, straft sie sie mit Zeitarbeitsverträgen ab, die stets vor den Sommerferien enden", so Beilstein.
Das Fazit von Anke Beilstein fiel deutlich aus: „Rheinland-Pfalz hat sich in anderen Projekten so sehr verzockt, dass nun für die Bildung das Geld fehlt."
Der Kreisvorsitzende Dr. Christian Klein gab in seinem Bericht einen Überblick über die vergangenen zwei Jahre. Während 2015 das Hauptthema die Flüchtlingsarbeit im Kreis war, mit Besuchen in der Kleiderkammer der Jugendkirche „Crossport to Heaven", dem „Café International“ in Büchenbeuren und dem „Caféterra“ in Kastellaun, standen die Jahre 2016 und 2017 aus Sicht der JU im Zeichen des „Ländlichen Raums“. Zudem unterstützten die Jungpolitiker im Landtagswahlkampf 2016 und im Bundestagswahlkampf 2017 ihre regionalen Kandidaten.

„Ich bedanke mich sehr für das Vertrauen unserer Mitglieder und freue mich auf die Arbeit im neuen Team in den kommenden zwei Jahren. Insbesondere für die anstehende Kommunalwahl werden wir uns als Junge Union wieder mit vielen jungen Kandidaten gut aufstellen", so Klein abschließend.

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